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Seminar: 10-M82-2-3-ANG-WP1-1 Sprachliche Variation im politischen Diskurs: Normen, Sagbarkeitsgrenzen und Demokratie - Details

Seminar: 10-M82-2-3-ANG-WP1-1 Sprachliche Variation im politischen Diskurs: Normen, Sagbarkeitsgrenzen und Demokratie - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: 10-M82-2-3-ANG-WP1-1 Sprachliche Variation im politischen Diskurs: Normen, Sagbarkeitsgrenzen und Demokratie
Untertitel Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A. (MPO 2013)
Veranstaltungsnummer 10-M82-2-3-ANG-WP1-1
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 12
erwartete Teilnehmendenanzahl 20
Heimat-Einrichtung Linguistik
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Nächster Termin Mittwoch, 27.05.2026 14:00 - 16:00, Ort: FVG W0090
Art/Form
Englischsprachige Veranstaltung Nein

Räume und Zeiten

FVG W0090
Mittwoch: 14:00 - 16:00, wöchentlich (13x)
GW2 B1410
Mittwoch: 14:00 - 16:00, wöchentlich (1x)

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Sprache ist ein zentrales Medium demokratischer Aushandlungsprozesse – in der Politik, in den Medien, in der Wissenschaft und in digitalen Öffentlichkeiten. Politische Debatten, Wahlkampfkommunikation, Protestdiskurse oder Interaktionen in sozialen Medien sind geprägt von unterschiedlichen sprachlichen Praktiken, die gesellschaftliche Positionen sichtbar machen, Deutungen etablieren und Normen des Sagbaren verhandeln.
Im Seminar untersuchen wir sprachliche Variation im politischen Diskurs und fragen danach, wie sprachliche Praktiken demokratische Prozesse ermöglichen, strukturieren, aber auch gefährden können. Im Mittelpunkt stehen Konflikte um sprachliche Normen, Sagbarkeitsgrenzen und politisch umkämpfte Begriffe. Anhand aktueller Beispiele aus politischen Debatten, Wahlkampfkommunikation, Protestbewegungen und Social Media befassen wir uns theoretisch und praktisch mit Mechanismen der In- und Exklusion, Strategien der Legitimierung und Delegitimierung sowie Formen der sprachlichen Konstruktion von (Gegen)Öffentlichkeiten.
Theoretisch und methodisch knüpft das Seminar an Ansätze der Gesprächs-, Text- und Diskurslinguistik an und verbindet diese mit Perspektiven der Sprachkritik. Dabei untersuchen wir, wie sprachliche Variation auf lexikalischer, grammatischer und insbesondere pragmatischer Ebene im politischen Sprachgebrauch entsteht und welche Rolle sie für gesellschaftliche Aushandlungsprozesse spielt. Zugleich diskutieren wir, inwiefern linguistische Analysen dazu beitragen können, demokratiegefährdende Sprachgebrauchsweisen sichtbar zu machen, öffentliche Debatten kritisch zu begleiten und mögliche Gegenstrategien zu entwickeln.

Anmeldemodus

Die Auswahl der Teilnehmenden wird nach der Eintragung manuell vorgenommen.

Nutzer/-innen, die sich für diese Veranstaltung eintragen möchten, erhalten nähere Hinweise und können sich dann noch gegen eine Teilnahme entscheiden.