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Seminar: 10-GER-BA-A2-10 Heinrich Wittenwiler: Der Ring - Details

Seminar: 10-GER-BA-A2-10 Heinrich Wittenwiler: Der Ring - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: 10-GER-BA-A2-10 Heinrich Wittenwiler: Der Ring
Untertitel
Veranstaltungsnummer 10-GER-BA-A2-10
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 10
erwartete Teilnehmendenanzahl 40
Heimat-Einrichtung Germanistik
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Nächster Termin Donnerstag, 16.04.2026 16:15 - 17:45, Ort: SFG 1020
Art/Form
Englischsprachige Veranstaltung Nein
Veranstaltung für ältere Erwachsene Ja
Anzahl ältere Erwachsene 5

Räume und Zeiten

SFG 1020
Donnerstag: 16:15 - 17:45, wöchentlich (13x)

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Heinrich Wittenwiler hat mit seinem 'Ring' eines der facettenreichsten und interessantesten Werke des Spätmittelalters verfasst, das mitunter geradezu postmodern wirkt. Behandelt werden die turbulente Liebesgeschichte und Eheschließung des Bauernpaares Bertschi Triefnas und Mätzli Rüerenzumpf, die mit vielen nützlichen Lehren und grotesken Handlungselementen rund um die Themen Liebe, Sexualität, Brautwerbung, Haushaltsführung, Ehestand und Konfliktverhalten verbunden werden. Als sich bei der Hochzeitsfeier der beiden ein Streit entwickelt, der Ausmaße eines Krieges annimmt, gibt der Erzähler einen teils ernsthaften, teils komischen und fast immer bitterbösen Blick auf die Welt und das Verhalten ihrer Bewohner frei. Im Seminar sollen grundlegende Verständnisperspektiven des Textes, Gender, Liebes- und Gewaltkonzeptionen sowie die Erzählweise des überaus kunstvollen Textes herausgearbeitet werden. Es werden im Seminar außerdem methodische Grundlagen für das Verfassen von Hausarbeiten besprochen und geübt.

Textgrundlage:
Heinrich Wittenwiler: Der Ring. Frühneuhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hg., übers. und komm. von Horst Brunner (Reclam), oder: Der Ring. Text - Übersetzung - Kommentar von Werner Röcke (DeGruyter).
Zur Einführung:
Kellner, Beate: Chaos in komischer Literatur des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit: Heinrich Wittenwilers Ring und Johann Fischarts Geschichtklitterung. In: Chaos from the Ancient World to Early Modernity: Formations of the Formless. Hg. von Andreas Höfele, Christoph Levin, Reinhard Müller und Björn Quiring. Berlin, Boston: De Gruyter, 2021, S. 81-110 (Abschnitte zum 'Ring', E-Book SuUB).
Velten, Hans Rudolf: Spott und Lachen im 'Ring' Heinrich Wittenwilers. Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 57 (2010), S. 67-79. (Scan StudIP).

Anmeldemodus

Die Auswahl der Teilnehmenden wird nach der Eintragung manuell vorgenommen.

Nutzer/-innen, die sich für diese Veranstaltung eintragen möchten, erhalten nähere Hinweise und können sich dann noch gegen eine Teilnahme entscheiden.