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Exkursion: 09-50-M89-A9 5000 Jahre Geschichte des Gazas in Palästina - Kultur Erbe und Kulturgüter Schutz, Museum und nachhaltige Bildung - Details

Exkursion: 09-50-M89-A9 5000 Jahre Geschichte des Gazas in Palästina - Kultur Erbe und Kulturgüter Schutz, Museum und nachhaltige Bildung - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Exkursion: 09-50-M89-A9 5000 Jahre Geschichte des Gazas in Palästina - Kultur Erbe und Kulturgüter Schutz, Museum und nachhaltige Bildung
Untertitel
Veranstaltungsnummer 09-50-M89-A9
Semester WiSe 2025/2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 19
Heimat-Einrichtung Kulturwissenschaft
Veranstaltungstyp Exkursion in der Kategorie Lehre
Art/Form
Englischsprachige Veranstaltung Nein

Räume und Zeiten

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Exkursion an das Institut Du Monde Arabe in Paris vom 24. – 27. Oktober 2025
und Besuch der Ausstellung
Gerettete Schätze von Gaza – 5000 Jahre Geschichte
(Trésors sauvés de Gaza – 5000 ans d'histoire)

Der Gaza in Palästina – er entspricht in seiner flächenmäßigen Größe in etwa der des Bundeslandes Bremen – verfügt über bedeutende archäologische und historische Stätten. Was den Gaza mit Bremen darüber hinaus verbindet, sind von der UNESCO anerkannte Weltkulturerbe Stätten. Der Hilarion Kloster Komplex im Gaza wurde im Juli 2024 von der UNESCO als (gefährdete) Weltkulturerbe Stätte gelistet. Aspekte der materiellen und archäologisch-museal bewahrten Kultur des Klosters sind Bestandteil einer Ausstellung, die das Institut Du Monde Arabe in Paris zeigt. Darüber hinaus verweisen die musealen Objekte und Artefakte auf eine lange Geschichte des Gaza, in welchem sich durch die Zeiten hindurch verschiedene Kulturen, Glaubens- und Lebensweisen zu neuen Formen ineinander webten; sie als Wissen Speicher und Zeugnis von Kulturen und historischen Sachverhalten zu bewahren, die ansonsten unwiederbringlich verloren gehen, ist von herausragender und universeller Bedeutung. Der Gaza in Palästina war seit frühesten Zeiten schriftlicher Dokumentation am ausgehenden vierten Jahrtausend und an der Peripherie des Alten Ägyptens Durchgangsweg weiträumiger Handelsstraßen (Horus Weg nach Ägypten) und Endhafen der Seiden- und Weihrauchstraße. Die in der Ausstellung gezeigten materiellen Kulturgüter erinnern an eine weitestgehend friedliche Kultur des Zusammenlebens unterschiedlicher Glaubenswege und Weltanschauungen in Palästina. Die UNESCO setzt es sich neben Erhalt und Bewahrung von universell bedeutenden materiellem und immateriellem Kulturerbe zum Ziel, dieses im Kontext von nachhaltiger Bildung zu vermitteln. Vor diesem Hintergrund kommt, den in Museen und Sammlungen bewahrten, „Dingen“ die Rolle zu, als Vermittlungsaktanten „vergangener“ Zeit und „entfernter“ Räume zu fungieren und den Bogen zu immobilen Kulturerbe Stätten zu schlagen. Das Seminar wird zunächst in einem Vorbereitungsblock in Felder und Bestimmungen von (Welt-) Kulturerbe einführen, dessen Schutz und Vermittlung, an Beispielen gefährdeten Kulturgutes nachvollziehen, bevor Besuch und Gespräche in Paris (IMA, UNESCO) mögliche weitere Studien und Kooperationen anstoßen. Die Exkursion ist bestrebt, die Entwicklung der Internationalisierung, sowie neue Partnerschaften aufzubauen und bestehende zu vertiefen.
Die Exkursion findet auf freiwilliger Basis und in Kooperation mit den Kulturwissenschaften der UniBW in München und dem Master Interkulturelles Management an der TDU in Istanbul statt. Ein Förderung der Exkursion ist angestrebt, aber nicht gesichert.

Ein Vorbereitungsblock wird zu Beginn des Oktobers nach Abstimmung mit den an der Exkursion teilnehmenden Studiengängen festgelegt. Interessierten Studierenden wird eine Literaturliste zur Vorbereitung zugesandt.

Anmeldemodus

Die Auswahl der Teilnehmenden wird nach der Eintragung manuell vorgenommen.

Nutzer/-innen, die sich für diese Veranstaltung eintragen möchten, erhalten nähere Hinweise und können sich dann noch gegen eine Teilnahme entscheiden.