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Seminar: 08-28-HIS-6.1 Adolf Bastian (1826-1905). Briefe eines Arztes und Ethnologen in der SuUB Bremen - Details

Seminar: 08-28-HIS-6.1 Adolf Bastian (1826-1905). Briefe eines Arztes und Ethnologen in der SuUB Bremen - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: 08-28-HIS-6.1 Adolf Bastian (1826-1905). Briefe eines Arztes und Ethnologen in der SuUB Bremen
Untertitel
Veranstaltungsnummer 08-28-HIS-6.1
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 14
erwartete Teilnehmendenanzahl 18
Heimat-Einrichtung Geschichte
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Erster Termin Dienstag, 14.04.2026 10:00 - 12:00, Ort: (SuUB Bremen, Handschriftenlesesaal)
Art/Form
Englischsprachige Veranstaltung Nein
Veranstaltung für ältere Erwachsene Ja
Anzahl ältere Erwachsene Max. 3 Teilnehmer

Räume und Zeiten

(SuUB Bremen, Handschriftenlesesaal)
Dienstag, 14.04.2026 10:00 - 12:00
Keine Raumangabe
Montag, 24.08.2026 09:00 - 14:00
Dienstag, 25.08.2026 09:00 - 14:00
Mittwoch, 26.08.2026 09:00 - 14:00
Donnerstag, 27.08.2026 09:00 - 14:00
Freitag, 28.08.2026 09:00 - 14:00

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Adolf Bastian (1826-1905) war Arzt und Ethnologe. Geboren und aufgewachsen in Bremen in einer Kaufmannsfamilie, besuchte er in Bremen die Gelehrtenschule, die humanistische Lehrinhalte mit Patriotismus und Staatsbürgersinn zu verbinden suchte. Bastian studierte Jura, Naturwissenschaften und Medizin in Heidelberg, Berlin, Jena und Würzburg und wurde 1850 in Medizin promoviert. Bereits 1849 zeigte er Interesse an Reisen und erlernte Stenographie. 1851 reiste er als Arzt auf dem Schiff San Francisco von Hamburg nach Australien; über Bremer Handelskontakte bereiste er Australien, die Südsee, Süd- und Nordamerika, Südasien sowie afrikanische Küsten. 1858 kehrte er in seine Heimatstadt zurück.

Adolf Bastian gilt als Begründer der wissenschaftlichen Völkerkunde. Er war Mitbegründer der Berliner Anthropologischen Gesellschaft, der Zeitschrift für Ethnologie sowie als erster Direktor des Museums für Völkerkunde Berlin. 1866 habilitierte er sich in Berlin, übernahm 1869 die Leitung der ethnologischen Sammlungen der Königlich Preußischen Kunstkammer und wurde 1871 zum außerordentlichen Professor ernannt. Er setzte sich für eine methodische Sammlungspolitik ein. Sein wissenschaftliches Erbe gilt als zentraler Verbindungsfaden zwischen Humboldt und Franz Boas. Trotz seiner zentralen Rolle existiert bislang keine umfassende Biographie; die Forschung konzentriert sich vorwiegend auf seine Schriften, während seine Persönlichkeit aufgrund mangelnder Quellen nur eingeschränkt rekonstruierbar ist. – Bastian verstarb 1905 während seiner neunten Weltreise in Port of Spain auf Trinidad.

In der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen sind Briefe Bastians überliefert, die wir im Seminar erschließen wollen. Vermittelt werden Kenntnisse der Recherche in Nachlässen und Autographen, grundlegende bibliothekarische Erschließungskompetenzen sowie eine Einführung in bibliothekarische Regelwerke und Systeme. Wir arbeiten ausschließlich mit originalen Briefen.
Das Seminar verfolgt zwei Ziele: 1. Wir erschließen gemeinsam den in der SuUB Bremen überlieferten Nachlass gemäß des bibliothekarischen Regelwerks RNAB. Dabei ermitteln wie die sogenannten bibliographischen Metadaten (Verfasser, Adressaten, Entstehungsort, -datum und weitere Angaben) und fassen den Inhalt der Schriftstücke zusammen. Schließlich werden wir die Briefe in der übergeordneten Nachlassdatenbank Kalliope nachweisen. 2. Wollen wir uns der Person Adolf Bastians nähern: Wer begegnet uns in den Briefen? Was erfahren wir auf der Grundlage des Nachlasses über den Arzt und Ethnologen?
Das Seminar findet als Blockseminar (24.08. – 28.08.2026) im Handschriftenlesesaal der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen statt. Bitte beachten Sie unsere Benutzungsregeln (https://www.suub.uni-bremen.de/standorte/zentrale/handschriftenlesesaal/).

Anmeldemodus

Die Auswahl der Teilnehmenden wird nach der Eintragung manuell vorgenommen.

Nutzer/-innen, die sich für diese Veranstaltung eintragen möchten, erhalten nähere Hinweise und können sich dann noch gegen eine Teilnahme entscheiden.