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Projektplenum: 03-M07-FP-2617 Mini-U-ROV: Entwurf und Entwicklung eines modularen Unterwasserfahrzeuges (ROV) - Details

Projektplenum: 03-M07-FP-2617 Mini-U-ROV: Entwurf und Entwicklung eines modularen Unterwasserfahrzeuges (ROV) - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Projektplenum: 03-M07-FP-2617 Mini-U-ROV: Entwurf und Entwicklung eines modularen Unterwasserfahrzeuges (ROV)
Untertitel Forschungsprojekt
Veranstaltungsnummer 03-M07-FP-2617
Semester SoSe 2026 - SoSe 2027
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 1
erwartete Teilnehmendenanzahl 3
Heimat-Einrichtung M.Sc. Systems Engineering
Veranstaltungstyp Projektplenum in der Kategorie Lehre
Art/Form Forschungsprojekt
Englischsprachige Veranstaltung Nein
ECTS-Punkte 12

Räume und Zeiten

Kommentar/Beschreibung

Anmeldung im Stud.IP bis: offen
Projektauftakt am: vorzugsweise ab WS 2026/27
Ansprechperson: Christian Meurer, cmeurer@marum.de

Hintergrund und Motivation
Große ROVs sind in der Meeresforschung unverzichtbar, aber teuer, logistisch aufwendig und in flachen oder komplexen Gewässern nur begrenzt einsetzbar. Kleine, semi-professionellen ROVs (sog. „pro-sumer“-Systeme) begleitet von einer wachsenden Verbreitung kostengünstiger, massengefertigter Subsysteme gewinnen daher seit Jahren an Bedeutung – besonders für küstennahe Forschung mit wissenschaftlichen Sensoren und Umweltprobenahme. Während unsere Gruppe bisher die Software-Modularität solcher Systeme optimierte, zielt dieses Projekt auf eine hardwareseitige Verbesserung: Ein neuartiges, modulares Mini-U-ROV-Design soll den flexiblen Austausch von Payload-Modulen (z. B. Sensoren, Probennehmer) ermöglichen – ohne zu starke Kompromisse bei Handhabung oder Hydrodynamik. So soll der Zugang zu nachhaltiger Meeresforschung erleichtert werden.
Das Projekt verfolgt folgende zentrale Ziele:
1. Entwicklung eines modularen Mini-U-ROV mit einem U-förmigen Design, das eine offene Bucht für wissenschaftliche Payloads (z. B. Sensoren, Probenahmegeräte) bietet.
2. Integration und Konfiguration von Sensoren und Aktoren: Auswahl und Anbindung von Sensoren (z. B. CTD, Multibeam-Sonar, Kamera) und Probenahmegeräten (z. B. Fluidprobennehmer, Greifer) sowie deren softwaretechnische Einbindung.
3. Modularität und Austauschbarkeit: Entwicklung eines Systems, das den schnellen Wechsel von Payload-Modulen an Deck ermöglicht, um unterschiedliche wissenschaftliche Anforderungen abzudecken.
4. Validierung unter realen Bedingungen: Test des Prototyps in Labor- und Feldumgebungen, um die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit zu evaluieren.
Methodik und Vorgehen:
• Anforderungsanalyse: Identifikation der wissenschaftlichen und technischen Anforderungen an das System.
• Konzeption und Entwurf: Entwicklung eines U-förmigen Rahmens mit standardisierten Schnittstellen für Payload-Module; Auswahl geeigneter Sensoren und Aktoren.
• Implementierung: Aufbau eines funktionsfähigen Prototyps unter Nutzung bereitgestellter Kernkomponenten (Druckgehäuse, Rechner, Mikrocontroller, Batterien, Thruster) und wissenschaftlicher Payloads (z. B. Fluidprobennehmer).
• Test und Validierung: Durchführung von Tests zur Überprüfung der Modularität, Hydrodynamik und Funktionalität des Systems.
Erwarteter Erkenntnisgewinn
Das Projekt leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung kostengünstiger, flexibler ROV-Systeme für die Meeresforschung. Die erwarteten Ergebnisse umfassen:
• Technische Innovation: Ein modulares Mini-U-ROV, das sich schnell an verschiedene wissenschaftliche Fragestellungen anpassen lässt.
• Praktische Relevanz: Reduktion von Betriebskosten und logistischem Aufwand im Vergleich zu großen ROV-Systemen.

Anmeldemodus

Die Auswahl der Teilnehmenden wird nach der Eintragung manuell vorgenommen.

Nutzer/-innen, die sich für diese Veranstaltung eintragen möchten, erhalten nähere Hinweise und können sich dann noch gegen eine Teilnahme entscheiden.