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Seminar: 10-GER-BA-GR5-01 Von Achterbahn-Storytelling, Liedtext-Comics und Zeichentrick-Bilderbüchern: der Ästhetik des Medienwechsels auf der Spur - Details

Seminar: 10-GER-BA-GR5-01 Von Achterbahn-Storytelling, Liedtext-Comics und Zeichentrick-Bilderbüchern: der Ästhetik des Medienwechsels auf der Spur - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: 10-GER-BA-GR5-01 Von Achterbahn-Storytelling, Liedtext-Comics und Zeichentrick-Bilderbüchern: der Ästhetik des Medienwechsels auf der Spur
Untertitel
Veranstaltungsnummer 10-GER-BA-GR5-01
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 27
erwartete Teilnehmendenanzahl 25
Heimat-Einrichtung Germanistik
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Nächster Termin Dienstag, 02.06.2026 14:15 - 15:45, Ort: GW1-HS H1010
Art/Form
Englischsprachige Veranstaltung Nein

Räume und Zeiten

GW1-HS H1010
Dienstag: 14:15 - 15:45, wöchentlich (14x)

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Dass literarische Themen, Motive, Stoffe im Laufe der Zeit erneut aufgegriffen, modernisiert und auch hinsichtlich des Zielpublikums angepasst werden, gehört mittlerweile zur gängigen Praxis. Literaturverfilmungen (vgl. Bohnenkamp 2005) oder Hörspieladaptionen (vgl. Pross 2013) sind seit geraumer Zeit in schulischen und universitären Curricula angekommen und gerade im Bereich von Kinder- und Jugendmedien allgegenwärtig.
Aktuell zeichnen sich neue Tendenzen ab: Das Feld der Adaptionen (vgl. Hutcheon 2006), verstanden als Medien- beziehungsweise Rahmenwechsel, der ein kinder- bzw. jugendliterarisches Artefakt verwendet und neu darstellt (vgl. Hübner 2012), differenziert sich immer weiter aus. Nachdem ein Buch zum Film geworden ist, gibt es mittlerweile vice versa Bücher zum Film, Bilderbücher wandern animiert auf die Leinwand, Tabletop-Spiele werden zu E-Games, die ihrerseits in Fan-Fiction münden, Romane (und gar Lyrik) werden für die Bühne adaptiert (vgl. Lipinski 2014) oder Musicals verfilmt bzw. Filme ‚vermusicalt‘, Achterbahnen und Kreuzfahrtschiffe nutzen Storytelling, von Hybrid-Genres oder von vornherein als multimediale, -modale und -codale Franchises entworfenen Erzählkosmen gar nicht zu reden. Diesen Prozessen ist eine jeweils ganz spezifische Ästhetik eigen, die sich am konkreten Medienwechsel analysieren lässt. Zudem kann man die Adaptionsprozesse auch aus einer Metaperspektive hinsichtlich verschiedener Typen und Strategien reflektieren (vgl. Kudlowski/Münschke 2025, S. 289).
Im Rahmen des Seminars wollen wir den Diskurs rund um die Ästhetik des Medienwechsels in seiner Breite und Tiefe fokussieren und stellen Fragen (und finden Antworten) etwa zu Einzeladaptionsprozessen, Phänomenen des Medienwechsels generell und Genregrenzen inspeziell, zu (transmedialen) Medienverbünden und Storyworldbuilding, spezifischen Funktionen, die Adaptionsprozesse übernehmen, und richten den Fokus zu guter Letzt auch auf fachdidaktische Überlegungen.

Anmeldemodus

Die Auswahl der Teilnehmenden wird nach der Eintragung manuell vorgenommen.

Nutzer/-innen, die sich für diese Veranstaltung eintragen möchten, erhalten nähere Hinweise und können sich dann noch gegen eine Teilnahme entscheiden.