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Seminar: 08-29-W-50 Soziologie trifft Psychologie: Arbeit, Leben und Gesundheit in der digitalen Transformation - Details

Seminar: 08-29-W-50 Soziologie trifft Psychologie: Arbeit, Leben und Gesundheit in der digitalen Transformation - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: 08-29-W-50 Soziologie trifft Psychologie: Arbeit, Leben und Gesundheit in der digitalen Transformation
Untertitel
Veranstaltungsnummer 08-29-W-50
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 12
erwartete Teilnehmendenanzahl 20
Heimat-Einrichtung Soziologie
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Nächster Termin Dienstag, 02.06.2026 16:00 - 19:30, Ort: SFG 0150
Art/Form
Teilnehmende Max. 20 Teilnehmende: BA Soziologie (Vollfach, Komplementärfach), MA Soziologie, Erasmus, Studierende anderer Fächer als GS und (max. 2) Seniorstudierende sofern Plätze verfügbar sind.
Voraussetzungen Interesse an Arbeits- und Lebenskontexten und wie diese in der digitalen Transformation berührt resp. verändert werden sowie kritische Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen in der Digitalisierung. Bereitschaft zu kontinuierlicher sowie aktiver Teilnahme an 7 Workshops und konstruktive Kooperation in einem studentischen Team.
Lernorganisation Interaktives Lern- und Lehrsetting, grppenpsychologisch basiert auf Themenzentrierter Interaktion (R. Cohn), d.h. gestaltete Interaktion in Plenum, Kleingruppen, Pausen, Besprechungen.
Leistungsnachweis Es werden 6 Credit Points erbracht (=180 Arbeitsstd.). Aktive Teilnahme (da sein und sich einbringen), Mitwirkung im studentischen Team für die Erarbeitung eines Teilthemas und dessen didaktische Aufbereitung für das Workshopsetting, Mitwirkung an der Workshop-Dokumentation.
Nachhaltigkeitsziel Ja
Englischsprachige Veranstaltung Nein
Sonstiges Sofern Plätze frei sind, können bis zu 2 Seniorstudierende teilnehmen - ggf. melden bei der Dozentin.
ECTS-Punkte 6

Räume und Zeiten

SFG 0150
Dienstag: 16:00 - 19:30, zweiwöchentlich (7x)

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Nachhaltigkeitsforschung betrifft gleichermaßen Makro-, Meso- und Mikrophänomene sowie deren Zusammenspiel. Das Modul bietet Studierenden die Möglichkeit, sich mit aktuellen Entwicklungen, Debatten und Forschungsergebnissen aus der Soziologie und Psychologie im Kontext der digitalen Transformation auseinanderzusetzen.
Schwerpunkt dieses Semesters ist das Zusammenspiel von Arbeits- und Lebenswelt sowie der Gesundheit in der Digitalisierung. Mögliche Fragen: Andern sich Aufmerksamkeit, Gedächtnis, soziale Kognition und Gesundheit durch Internetnutzung? Zeichnen sich Folgen auf die Entwicklung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ab? Unterstützt das Internet Gleichberechtigung oder eher neue Ungleichheiten? Welche Arbeitsplätze bedroht die Digitalisierung, wo entstehen neue? Welche Gesetze unterstützen eine Einregulierung der DT-Entwicklungen? Welche sozialen und gesundheitlichen Bedenken entstehen im Lichte von Social Media, Gaming, Pornographie oder der Manosphäre, und was steckt hinter diesbezüglichen „Mode“-Diagnosen? Nicht zuletzt, was bedeutet „Digital Literacy“ und wie kann man sich diesbezüglich stärken? Aktuelle interdisziplinäre Bezüge unterstützen eine forschungsbasierte, soziologische und psychologische Einordnung der hochaktuellen Entwicklungen. In der Startphase werden auf Basis konkreter Interessen die Themen zur Bearbeitung festgelegt.
Das Trainingsseminar vermittelt sozial nachhaltige Methoden der Beteiligung und demokratischen Anteilhabe basierend auf dem Ansatz der Themenzentrierten Interaktion (Cohn), während inhaltlich an ausgewählten Themen gearbeitet wird. Im Startworkshop lernen Teilnehmende den modus operandi sowie einige Grundlagen kennen. Sie wählen ein Thema, an dem sie arbeiten möchten, und entwickeln dazu in Teams Teile eines interaktiven Workshop-Settings. Einlesetexte, kurze Inputs und angeleitete Aktivitäten in Kleingruppen verknüpfen sich vorteihaft für Teilnehmende und die Gruppe. Die Dozentin steuert Methoden, Literatur, Beispiele, Beratung und Feedback bei, um den gemeinsamen Lernprozess konstruktiv zu unterstützen.
Anforderungen: Bereitschaft zur aktiven Teilnahme, Reflektion und Interaktion sind wichtig für eine Teilnahme im Trainings-Setting über 7 Workshops à 3 Zeitstunden (s.t.). Studierende des BA Soziologie studieren das Modul W1 in 2 Seminaren (unverbunden oder ergänzend möglich).
Empfohlen für BA Studierende des 3. Semesters vor Praktikum und Thesis, explizit offen für Studierende ab dem 1. Semester. Offen für Studierende aus Master und Erasmus sowie – sofern kapazitativ möglich – für Studierende anderer Fachrichtungen. Die Trainingsgruppe ist auf 20 Teilnehmende beschränkt.
2 SWS: 14-tägig, beginnend in der 1. LV-Woche, Dienstags 16-19h, 3 Stunden (s.t.). Bitte registriere verlässlich via Stud.IP für eine Teilnahme, da nur 20 Plätze bestehen, vielen Dank.
Anforderungen für Credit Points: 6 CP: Aktive Teilnahme, Gestaltung eines interaktiven Workshop-Teils mit Durchführung und Dokumentation im studentischen Team.
Einlesetexte
Carvalho, Maria da Graca 2020: Report on Closing the Digital Gender Gap: Women’s Participation in the Digital Economy (2019/2168(INI)). Committee on Women’s Rights and Gender Equality. European Parliament 2019-2024, plenary sitting 25.11.2020, A9-ß232/2020. https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/A-9-2020-0232_EN.html
Meyerhuber, Sylke (2025). New disparities in the digital transformation of work manifesting in structural violence – with considerations by the example of gender. In: Ruth Abramowsky, Sylke Meyerhuber & Ursula Rust (Hrsg.)(2024), Gewaltfrei arbeiten und leben – Interdisziplinäre Perspektiven, Theorien, empirische Erkenntnisse und Handlungsoptionen. Baden-Baden: Nomos, S. 149–170

Anmeldemodus

Die Auswahl der Teilnehmenden wird nach der Eintragung manuell vorgenommen.

Nutzer/-innen, die sich für diese Veranstaltung eintragen möchten, erhalten nähere Hinweise und können sich dann noch gegen eine Teilnahme entscheiden.