e-Learning Support
Seminar: 10-GER-BA-A2-03 Literatur und Stadt 1800 / 1900 / 2000 am Beispiel von Dresden und Berlin - Details

Seminar: 10-GER-BA-A2-03 Literatur und Stadt 1800 / 1900 / 2000 am Beispiel von Dresden und Berlin - Details

Sie sind nicht in Stud.IP angemeldet.

Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: 10-GER-BA-A2-03 Literatur und Stadt 1800 / 1900 / 2000 am Beispiel von Dresden und Berlin
Untertitel
Veranstaltungsnummer 10-GER-BA-A2-03
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 16
erwartete Teilnehmendenanzahl 30
Heimat-Einrichtung Germanistik
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Erster Termin Freitag, 10.04.2026 12:15 - 13:45, Ort: SFG 1020
Art/Form
Englischsprachige Veranstaltung Nein

Räume und Zeiten

SFG 1020
Freitag: 12:15 - 13:45, wöchentlich (12x)
Keine Raumangabe
Freitag: 12:15 - 13:45, wöchentlich

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Ziel des Seminars ist es, die in den Einführungskursen erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in einem Themenfeld der Literaturwissenschaft und in mehreren historischen Konstellationen anzuwenden. Das Themenfeld soll die Auseinandersetzung der Literatur mit der Stadt bilden. Die literarischen Perspektiven auf die Stadt haben sich historisch immer wieder grundlegend gewandelt. Die Stadt wird zum Ort der Moderne und Modernisierung. Diese Zeitachse von 1800 bis in die Gegenwart bildet eine Leitlinie der Seminararbeit. Eine zweite wird durch die teils ernsthafte, teils ironische Rivalität der beiden Städte Dresden und Berlin bis in die Gegenwart hinein konturiert. Berlin steht dabei für Nüchternheit, Ordnung, später für Moderne und Innovation, heute wieder für das kulturelle Zentrum des Landes. Dresden hingegen hat sich oftmals als Kulturmetropole inszeniert und besonders in den letzten 50 Jahren Dichter hervorgebracht, die einen deutlichen, kritisch-liebevollen Bezug zur Stadt entwickelt haben, ohne Heimatdichter zu sein. In der Nachkriegszeit haben beide Städte ein anderes Schicksal genommen, heute wird gerade der Boom, der beide Städte verbindet, zum Gegenstand unterschiedlicher Urteile.
Gemeinsam gelesen werden sollen Texte von Friedrich Gleim, Friedrich von Schiller und Novalis, von Georg Heym, außerdem Lyrik von Volker Braun, Thomas Rosenlöcher, Heinz Czechowski und Durs Grünbein. Prosa und Theaterstücke von Friedrich Nicolai, Heinrich von Kleist, Alfred Döblin, Bodo Morshäuser, Uwe Tellkamp, Heiner Müller und anderen.

Anmeldemodus

Die Auswahl der Teilnehmenden wird nach der Eintragung manuell vorgenommen.

Nutzer/-innen, die sich für diese Veranstaltung eintragen möchten, erhalten nähere Hinweise und können sich dann noch gegen eine Teilnahme entscheiden.