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Seminar: 09-74-M7-2 Yoga als Gegenstand transkultureller Aushandlung - Details

Seminar: 09-74-M7-2 Yoga als Gegenstand transkultureller Aushandlung - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: 09-74-M7-2 Yoga als Gegenstand transkultureller Aushandlung
Untertitel
Veranstaltungsnummer 09-74-M7-2
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 18
maximale Teilnehmendenanzahl 21
Heimat-Einrichtung Religionswissenschaft
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Nächster Termin Freitag, 29.05.2026 10:00 - 12:00, Ort: SpT C4180
Art/Form
Englischsprachige Veranstaltung Nein

Räume und Zeiten

SpT C4180
Freitag: 10:00 - 12:00, wöchentlich (13x)
Freitag, 22.05.2026, Freitag, 03.07.2026 12:00 - 14:00

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Bitte beachten Sie, dass die General Studies-Plätze in dieser Veranstaltung auf 5 begrenzt sind!

Inhalt
Yoga gilt als Prototyp einer zunächst lokalen Tradition, die heute weltweit praktiziert wird, ob als Trendsportart, zur Gesundheitsförderung oder im Rahmen postsäkularer Spiritualität. Das Beispiel Yoga zeigt auch, wie dabei ganz unterschiedliche Ansprüche, Fiktionen und Körperpolitiken ineinandergreifen, nicht zuletzt im Hinblick auf Selbstverbesserung.

Anlass für dieses Seminar ist die (mediale) Debatte, inwieweit es sich bei den hier und in vielen Teilen der Welt beworbenen Yogakursen um eine missbräuchlich angeeignete kulturelle Praxis handelt. Das Fallbeispiel Yoga eignet sich zweifelsohne, um die verschiedenen Aspekte und auch die Problematik dieses Narrativs unter die Lupe zu nehmen.

Gegenstand des Seminars ist es, sich den historischen Verlauf genauer anzusehen, der zur Herausbildung des heutigen körperzentrierten Yogas geführt hat und dabei unterschiedliche Zeiten und Perspektiven, soziale Akteure, assoziierte Praktiken, Kontexte, Ideologien und Sinnbildungsprozesse zu differenzieren. Was kennzeichnet die einzelnen Phasen und Formen der Yogaverbreitung? Welche Interessen gingen damit einher, welche sozialen Bedingungen, welche Vorstellungen von Überlieferung und Anpassung an die Moderne? Was zeigen diese Konstellationen über die jeweiligen Auffassungen von Religion und Spiritualität?

Lernziel
Ziel des Seminars ist die Befähigung (a) Vorstellungen und Praktiken im Kontext des heutigen Yoga als Resultat einer globalen Verflechtungsgeschichte einzuordnen; (b) parallele Diskursmuster wahrzunehmen als Teil unterschiedlicher (religions-) politischer Ideologien; sowie (c) zum systematischen Erarbeiten von einschlägiger Fachliteratur.
Methodik
Forschendes Lernen an einem Fallbeispiel, Vertiefung der Analysekompetenz bei der gemeinsamen Lektüre von (meist) englischsprachiger Fachliteratur
Leistungsnachweis
Für die aktive Beteiligung am Seminar werden 3 CP vergeben. Auf dieser Grundlage kann die Modulprüfung für Modul 7 erfolgen (20 Min., mündlich).
Alternativ kann das Seminar für Modul 8/9/10 angerechnet werden. Als Modulprüfung für Modul 8/9/10 dient eine Hausarbeit von ca. 15 Seiten (+ 3 CP). Wer sich dafür entscheidet, kann als Ergänzung die Vorlesung „Einführung in den Hinduismus“ belegen (donnerstags, 12-14 Uhr, + 3 CP) und so im Laufe des Semesters ein ganzes Modul 8/9/10 vollständig abschließen.

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Beschränkte Teilnehmendenanzahl: Yoga als Gegenstand transkultureller Aushandlung".
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen in den Veranstaltungen verteilt.
    Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

Anmeldemodus

Die Auswahl der Teilnehmenden wird nach der Eintragung manuell vorgenommen.

Nutzer/-innen, die sich für diese Veranstaltung eintragen möchten, erhalten nähere Hinweise und können sich dann noch gegen eine Teilnahme entscheiden.